Beiträge in Kategorie: Golfprodukte


Das Hamburger Unternehmen Capattack hat speziell für den Golfsport eine neue Produktlinie entwickelt, die auf orthomolekularen Mikronährstoffen basiert. Auswahl und Dosierung dieser für den menschlichen Organismus notwendigen Vitalstoffe sind exakt auf die Belange des Golfsportlers ausgelegt und unterstützen seine Energieversorgung, Konzentration und Vitalität. Die beiden neuen Produkte EPK Pro und EPK Sport unterstützen nicht nur im Leistungssport, sondern über alle Handicap-Klassen hinweg, nachhaltig die Leistungsfähigkeit des Golfers.

 

„Eine Golfrunde dauert oft vier bis sechs Stunden und in dieser Zeit sind zwei Faktoren neben einer soliden Technik und der richtigen Ausrüstung für den Erfolg entscheidend: Die körperliche Leistungsfähigkeit und eine dauerhaft hohe Konzentrationsfähigkeit. Beides ist notwendig, um Präzision und Kontrolle bei den Schlägen zu erreichen und eine Golfrunde kraftvoll und erfolgreich zu Ende spielen zu können“, erklärte Martin Hasenbein, Ausbildungskoordinator und Cheftrainer der deutschen Profi-Golfer bei der Produktpräsentation in Hamburg.

 

Die in der Produktreihe EPK enthaltenen hochwertigen Vitalstoffe sind gezielt auf den höheren Bedarf eines aktiven Golfers an Mikronährstoffen zusammengestellt. Hinsichtlich ihrer Wirksamkeit sind sie so kombiniert, dass sie einerseits den speziellen Belastungen des Sportlers während einer Golfrunde gerecht werden (EPK Pro), andererseits eine dauerhafte Leistungssteigerung über die Saison hindurch ermöglichen (EPK Sport).

 

Die Kombination und Dosierung der Mikronährstoffe unterstützen bei einer regelmäßigen Einnahme:

 

<!–[if !supportLists]–>- <!–[endif]–>eine gesteigerte Vitalität, erhöhte Aufmerksamkeit sowie eine hohe Konzentrationsfähigkeit und eine bessere Gedächtnisleistung;

 

<!–[if !supportLists]–>- <!–[endif]–>einen optimierten Energiehaushalt des Körpers und Erhalt oder Verbesserung der Beweglichkeit;

 

<!–[if !supportLists]–>- <!–[endif]–>die Vermeidung von Muskelermüdungen bzw. sonstigen Ermüdungserscheinungen und beugen Schäden an Gelenken und Sehnen vor;

 

<!–[if !supportLists]–>- <!–[endif]–>eine schnellere Regeneration nach Training oder Golfrunde sowie eine erhöhte Immunabwehr.

 

Kurzum: Die EPK-Produkte ermöglichen dem Golfer, sein persönliches Handicap kontinuierlich zu verbessern. Den Beweis der dauerhaften Leistungsfähigkeit durch eine regelmäßige Einnahme von EPK Sport und EPK Pro dokumentiert Capattack durch eine Online-Kundenbefragung. Die Ergebnisse werden monatlich im Internet präsentiert.

 

Martin Hasenbein, der mehrfach zum Trainer des Jahres in Deutschland gewählt wurde und 2004 die Auszeichnung zum Trainer des Jahres in Europa erhielt, steht Capattack als Berater und Spezialist bei der Weiterentwicklung der EPK-Produktlinie zur Seite.

 

Capattack hat sich auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel für den Golfsport spezialisiert und produziert seine Produkte ausschließlich in Deutschland. Hinter Capattack stehen passionierte Golfsportler mit langjähriger Expertise auf dem Gebiet der Vitalstoffe und ihrem Nutzen im Kraft- und Leistungssport.

 

Die Produkte sind im eigenen Online-Shop unter www.capattack.de erhältlich.

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Zu einem guten Golfspiel gehören nicht nur hochwertige Golfschläger, sondern auch das passende Outfit. Neben dem Golfhandschuh gehört sicherlich der Golfschuh unbedingt dazu.

Wenn man bedenkt, dass bei einer Partie Golf auf einem durchschnittlichen Golfplatz eine Strecke von einigen Kilometern Länge zurückgelegt werden kann, ist es eigentlich selbstverständlich, dass auf die Qualität und gute Passform von Golfschuhen viel Wert gelegt werden sollte.

Golfschuhe sollten dem Fuß einen sehr guten Halt bieten, da beim Ausführen des Golfschwungs hohe Kräfte auf den Fuß und auf den Schuh wirken. Trotzdem sollte der Fuß nicht eingeengt werden. Deshalb sollte der Golfschuh auch aus einem hochwertigen Material angefertigt sein, das großen Belastungen standhält, gleichzeitig dem Fuß aber auch Bewegungsfreiheit lässt. Es ist außerdem wichtig, dass Golfschuhe gut vernäht und verklebt sind, damit keine Nässe oder Feuchtigkeit eindringen kann und der Golfspieler auch bei Regen keine nassen Füße bekommt. Gleichzeitig sollte aber ein Transport der Feuchtigkeit von innen nach außen gewährleistet sein, um Schweißfüße zu vermeiden. Als Material für Golfschuhe bietet sich daher vor allem Leder an, das all diese Anforderungen erfüllt. Dadurch sehen Golfschuhe immer etwas eleganter aus als andere Sportschuhe. Dies passt aber auch zum übrigen Outfit eines Golfspielers, das sich ebenfalls durch eine gewisse Eleganz auszeichnet.

Man sollte auch darauf achten, dass die Sohlen der Golfschuhe mit Softspikes ausgestattet sind, da Spikes z.B. aus Eisen auf den meisten Golfplätzen zum Schutz des Rasens nicht mehr gestattet sind. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Spikes mit Schraubgewinden an den Sohlen befestigt sind, da sie sich so leicht austauschen lassen.

Written by Josef Bucher - Webseite
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Über den Golfversand bekommt der ambitionierte Golfsportler auch Informationen zu den Golfregelen oder zum Thema Golfetikette. Letztere dienen dazu, ein harmonisches Miteinander zwischen Golfern und Nichtgolfern herzustellen, Gefahren vorzubeugen, den Spielfluss zu gewährleisten und die Golfanlage zu schonen. Dazu gehört beispielsweise, dass
Golfspieler erst spielen dürfen, wenn andere Golfsportler vor ihnen außer Reich- bzw. Schlagweite sind. Außerdem dürfen Golfspieler nicht in die Puttlinie des Gegners treten. Mit der Puttlinie ist die Linie zwischen Ball und Loch gemeint, welche sich auf dem Grün ergibt.
Um den Spielfluss zu erhöhen, müssen Golfspieler, welche einen Golfball suchen, den nachfolgenden Spielern ein Zeichen geben, damit diese Überholen können. Dies gilt dann, wenn es länger dauert, den Golfball zu finden. Das Spiel kann dann fortgesetzt werden, wenn die nachfolgenden Spieler überholt haben und außer Reichweite sind. Generell gilt, falls eine Golfbahn vor den Golfspielern frei ist und hinter den Spielern weitere warten, so sollten diese vorbeigelassen werden. Wenn die Golfer geputtet haben, so sollten sie unverzüglich das Grün verlassen und den Schläger in das Elektrocaddy legen. Das Spielergebnis sollte erst am nächsten Abschlag notiert werden. Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, auf dem Golfplatz mit mehreren Golfbällen zu spielen. Das Vorrecht auf dem Golfplatz ist ebenfalls genau geregelt.
Zweiballspiele dürfen generell jedes Dreiball- oder Vierballspiel überholen, falls nicht anders bestimmt ist. Hingegen haben Einzelspieler kein Platzrecht und müssen jedes andere Spiel vorbeiziehen lassen. Jedes Spiel über die volle Golfrunde darf jedes Spiel über die abgekürzte Golfrunde überholen. Die Golfetikette tragen auch zur Schonung des Golfplatzes bei. Grundsätzlich gilt, dass jegliche Beschädigung des Golfplatzes bei Probeschlägen vermieden werden soll. Darunter fallen insbesondere der Abschlag und das damit verbundene Herausschlagen von Rasenstücken. Falls dies doch einmal passieren sollte, so ist es der Etikette zugehörig, dass Rasenstück wieder sorgfältig einzusetzen. Falls während des Spiels Fußspuren oder Unebenheiten im Sandhindernis entstanden sind, so müssen diese sofort mit der Bunkerharke, welche dazu dient, beseitigt werden. Pitchmarken sowie entstandene Schäden durch Spikes auf dem Green müssen unter Zuhilfenahme der dafür vorgesehenen Pitchgabel ausgebessert werden. Letztere dürfen erst nach Absolvierung der Golfbahn in Ordnung gebracht werden. Die Fahnenstange muss nach dem Putt wieder ins Loch gesteckt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Lochrand nicht beschädigt wird. Golftaschen dürfen nicht auf das Grün gelegt werden. Ebenfalls darf dieses nicht mit Elektrocaddys überquert werden. Selbstverständlich ist, dass die örtlichen Vorschriften eingehalten werden. Darunter fallen z.B. die Benutzung von Golfmobilen sowie das Verhalten bei Biotopen.

Written by Mark Endrejat - Webseite
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Im Zuge der ansteigenden Beliebtheit des von den britischen Inseln stammenden Golfsports, wundert es niemanden mehr, dass er fast allgegenwärtig scheint. Seien es die Golf News im Internet, die Sportübertragungen im Fernsehen, die Magazine im Supermarkt oder die Bücher in den Buchhandlungen: überall findet man etwas zum Thema Golf. Dabei ist es aber nicht so, dass der Markt von Schund überschwemmt wird, sondern sich in der Tat sogar erstaunlich viele lesenswerte Magazine und Bücher in den Regalen befinden. Um beispielsweise in Deutschland Platzreife für die hiesigen Golfbahnen der Golfclubs zu erhalten, bedarf es selbstverständlich etwas Wissen, das man sich durchaus auch durch das Lesen von Wissensbüchern über Golf aneignen und später in die Praxis umsetzen kann. Im Bereich Golf gibt es eine schier unglaubliche Anzahl an Büchern zu den verschiedensten Themen. Ein sehr großer Teil der Autoren befasst sich in seinen Büchern mit der Golfschule. Dabei wird meist über die Grundschule geschrieben, also welchen Schläger man in welcher Situation benutzt, wie man einen Golfschläger hält und was es im Allgemeinen auf dem Golfplatz zu beachten gilt. Ein nicht unerheblicher Teil befasst sich mit weiterführenden Themen wie dem Golfschwung und anderen technischen Feinheiten im Golfsport. Es gibt aber auch ganze Romane über Golf in den Buchhandlungen der Stadtzentren und im Internet zu kaufen. Und wem die Informationen aus den Büchern nicht ausreichen, kann auf Internetseiten und Blogs sein Wissen über Golf erweitern.

Written by Andreas Mettler - Webseite
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POKER ist mittlerweile vielfach Bestandteil von Golf-Herrenrunden. Ob um ne Runde, ein Bier oder Tasche tragen- ein bisschen Gezocke darf nicht fehlen.

Andrew Duck, Golf PGA Professional hat im letzten Jahr den Prototyp des schicken Spielesets „GOLF POKER cool bar“ getestet. Die Resonanz war überwältigend.

Denn der Preis für ein komplettes Set liegt unter 10,- € und die Regeln sind denkbar einfach:

Einer in Ihrem Flight übernimmt die „Bank“ mit den 3 Münzen von „GOLF POKER cool bar“. Sobald die erste Spielsituation einen Spieler in den Bunker spielen lässt, bekommt dieser aus der „Bank“ die Bunker-Münze. Benötigt ein Spieler 3 Putts, erhält dieser entsprechend die 3-Putt-Münze. Schafft es ein Spieler, mit nur einem Putt den Ball ins Loch zu befördern – kann er sich über die 1-Putt-Münze freuen. Spielt an einem der nächsten Löcher ein anderer Spieler in den Bunker, so wird die Bunker-Münze von dem Mitspieler (der zu dem Zeitpunkt im Besitz der Bunker-Münze ist) weitergegeben. Nach Loch 18 wird abgerechnet! Derjenige der eine 3-Putt-Münze oder Bunker-Münze hat, muss seine Spielschulden bei den anderen begleichen (ein Bier, eine Runde, je nachdem was Sie vorab festgelegt hatten). Derjenige, der eine 1-Putt-Münze hat, kann diese beispielsweise nutzen, um den Besitz einer negativen Münze (3 -Putt-Münze, Bunker-Münze) zu neutralisieren.

Gerade bei sommerlichem Wetter ist die „GOLF POKER cool bar“ Hülle, mit ihrem praktischen Klettverschluss eine tolle Idee. Sie ermöglichst dem Golfer, den Schokoriegel gegen Sonne besser zu schützen. Die Hülle ist innen mit Aluminium beschichtet, wodurch Ihr Schokoriegel bis zu 4-mal länger vor dem Schmälzen geschützt ist.

Ein Trend, der die Golfrunden noch ein wenig abwechslungsreicher werden lassen:)

Viel Spaß auf der Runde wünscht

Ihr Andrew Duck

Nähere Infos finden Sie unter: www.andrewduck.de oder direkt beim Hersteller: www.upperclass-golf.de

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Das neue Handicap: der Driver

(Golfschläger für den Abschlag)

Entspricht Ihre Golfausrüstung den aktuellen Regeln?

Seit 01.01.08 gelten neue Regeln für die Turnierzulassung eines Drivers, auch Holz 1 genannt. Sprich: wenn Sie ein vorgabewirksames Golfturnier bestreiten wollen, müssen Sie zuerst Ihr Abschlagholz überprüfen, ansonsten droht die Disqualifikation. Da die Regeln neu sind und der DGV (Deutsche Golf Verband) die Turnierveranstalter aufgefordert hat, diese zu befolgen, „darf“ mit verstärkten Kontrollen und Problemen gerechnet werden. Da in der Vergangenheit nicht jede Behauptung eines Turnier-Kontrolleurs über die Korrektheit eines Golfschlägers gestimmt hat, sollten Sie sich selbst kompetent informieren. Lesen Sie hier, wie Sie sich Ihrer Ausrüstung sicher sein können.

Wer bestimmt die Regeln?

USGA ist die Regelbehörde der USA, St.Andrews bzw R&A ist für Europe zuständig. Die Regeln sind identisch und viele Prüfungen, Freigaben und Beschlüsse werden ohnehin gemeinsam durchgeführt. Golfbälle werden beispielsweise auschliesslich seitens der USGA geprüft, R&A übernimmt dann nur die Ergebnisse.

Wo steht geschrieben, wie ein Golfschläger sein muss?

In jedem Regelheft 2008 bis 2011 finden Sie im Anhang II eine genaue Beschreibung, wie der jeweilige Golfschläger beschaffen sein muss. Das Regelheft gibt es in deutscher Sprache und in jedem Buchgeschäft. Ein kostenloser Download ist im Internet möglich: bei www.randa.org in englischer Sprache oder deutsch z.B. bei www.golf.de - in beiden Fällen der Navigation folgen, beide Downloads sind völlig kostenlos (wenn auch etwas versteckt), leichter finden Sie es unter www.marken-golf.de/golftechnik/clubleben/golfregeln (beide Sprachversionen).

Tip: In dem Regelheft finden Sie auch Angaben zu Puttern, die oft von Mitspielern hinsichtlich ihrer Turnierzulassung bekritelt werden. Bei Puttern ist aber so ziemlich alles erlaubt, also lassen Sie sich nicht einschüchtern und verlangen stattdessen klare Aussagen, was nicht regelkonform sein soll.

Wichtig: über die endgültige Zulassung jeder Golfausrüstung, die für ein Turnier verwendet werden soll, entscheidet allein die Turnierleitung.

Was sind die wichtigsten Parameter, die geprüft werden?

Neben Volumen, Proportion und Beschaffung der Grooves sorgt vor allem der COR-Wert für Zündstoff. COR - umgangssprachlich Trampolineffekt - ist die alte Maßeinheit für das Deformationsverhalten der Schlagfläche im Treffmoment. Mit der neuen Regelung heisst das ganze CT-Wert und wird mit einer neuen Methode gemessen, wobei COR und CT in direkten Zusammenhang stehen. Kurz gesagt: altes Thema mit neuem Namen. CT steht übrigens für Characteristic Time und bezeichnet die Aufprallzeit.

Welche Golfschläger werden geprüft?

Der Trampolineffekt ist für alle Golfschläger (ausgenommen den Putter) regelbindend, konstruktiv wird dieser jedoch nur beim Driver überreizt. Bei Fairwayhölzern sind bislang technisch keine Möglichkeiten gegeben, den maximalen Wert zu toppen, insofern gibt es hier keine Prüfung. Bei den Eisen ist dies schon anders, ein Prüfung ist erwünscht, wird aber faktisch von keinem Hersteller abgelegt.

Es gibt Behauptungen, dass Driver mit Loft grösser 13° nicht geprüft sein müssen, da ab 14° Loft bereits der Fairwayholz-Bereich beginnt. Dies stimmt nicht. Zwar gibt es keine klare Definition seitens der Regelbehörden, aber wenn ein Golfschläger nur für die Funktion des Abschlags dient, dann ist er zur Prüfung verbindlich eingeladen.

Wo finde ich die Freigabe bzw. das Verbot meinen Driver betreffend?

USGA und R&A publizieren gemeinsam im Internet eine Liste der „conforming“ (erlaubten) und „non-conforming (verbotenen) Driver. Diese Liste wird 14tägig aktualisiert und kann als komplette Liste kopiert werden oder man bedient sich einer Suchmaske und findet sein Modell gezielt. Die Liste der verbotenen Driver ist aktuell über 50 Seiten lang und man findet hier alles, was Rang und Namen hat. Bei manchen Herstellern ist jedes zweite Modell betroffen, welches in der letzten Zeit noch schnell versucht wurde, über den billigsten Preis an den Golfer zu bringen. Nicht gerade die feine englische Art, den Kunden zu blenden. Zu den offiziellen Listen kommen Sie über: www.randa.org (und dann mit diversen Klicks der Menüsteuerung folgen) oder z.B. bei www.marken-golf.de (hier sind direkte Links auf der Startseite).

Grauzone soweit der Pro-Shop reicht

Wer einen Hang zur Korrektheit und klaren Abgrenzung hat, wird bei dem Thema „Turnierzulassung und Driver“ sehr schnell von Frust überfallen werden. Kein Hersteller ist verpflichtet, seine Produkte prüfen zu lassen. Insofern erscheint die Mehrzahl der angebotenen Driver weder auf der schwarzen noch auf der roten Liste. Wie die Turnierleitung dies handhaben soll? Keine Vorgabe. Ebenso die Generation an alten Drivern: alles vor Baujahr 1999 erscheint nicht mehr in irgendeiner Liste. Dadurch werden diese Golfschläger aber nicht automatisch disqualifiziert, auch wenn bereits in den 90er Jahren bewusst mit dem Trampolineffekt gespielt wurde.

Was ist COR und CT?

Im Sprachgebrauch und in der Werbung wird heute oft noch für den Trampolineffekt die Messeinheit COR verwendet. Allerdings wurde mit Umstellung des Messverfahrens auch der Messwert neu tituliert, wobei CT und COR synchron sind, wie nachfolgende Vergleichsliste zeigt.

Driver mit einem CT im roten Bereich sind für Turniere nicht zugelassen, im grünen Bereich steht der Turnierteilnahme nichts im Wege. Gelb ist die Verwarnzone: hier sind die Driver unter Ausnutzung aller Toleranzgrenzen noch zugelassen, aber schon extrem grenzwertig. Spitzenmodell wie die Driver der deutschen Marke Longhitter http://www.longhitter.com nutzen diesen Spielraum und sind entsprechend erfolgreich bei Longdrive Wertungen.

CT

COR

 

280

0,840

 

279

0,840

 

278

0,839

 

277

0,839

 

276

0,838

 

275

0,838

 

274

0,837

 

273

0,837

 

272

0,837

 

271

0,836

 

270

0,836

 

269

0,835

 

268

0,835

 

267

0,834

 

266

0,834

 

265

0,834

 

264

0,833

 

263

0,833

 

262

0,832

 

261

0,832

 

260

0,831

 

259

0,831

 

258

0,830

 

257

0,830

Non-Conforming (Turnierverbot)

256

0,830

 

255

0,829

 

254

0,829

Warnzone (noch erlaubt)

253

0,828

 

252

0,828

 

251

0,827

 

250

0,827

Conforming (Turnierzulassung)

249

0,827

 

248

0,826

 

247

0,826

 

246

0,825

 

245

0,825

 

244

0,824

 

243

0,824

 

242

0,824

 

241

0,823

 

240

0,823

 

239

0,822

 

238

0,822

 

237

0,821

 

236

0,821

 

235

0,820

 

234

0,820

 

233

0,820

 

232

0,819

 

231

0,819

 

230

0,818

 

229

0,818

 

228

0,817

 

227

0,817

 

226

0,817

 

225

0,816

 

224

0,816

 

223

0,815

 

222

0,815

 

Sinn, Unsinn und zukünftige Probleme der (neuen) Regelung

Über die Sinnfrage muss man tatsächlich grübeln, wenn man berücksichtigt, dass es z.B. nachgewiesen ist, dass die Grooves (die Rillen auf der Schlagfläche) keinen positiven Einfluss auf die Schlagweite haben. Besonders bissige Grooves würden die effektive Schlagweite sogar reduzieren, sind aber aus genau dem anderen Grund (positive Manipulation des Golfballs) verboten. Oder der Trampolineffekt: ab Schwungtempo 130 mph (ca. 1% aller Golfer können dieses Tempo kontrolliert erzeugen), ist ein Weitengewinn messbar. Liegt Ihr Schwungtempo darunter, nimmt auch die positive Auswirkung drastisch ab. Zudem: zwischen dem theoretisch Maximalwert von COR 1,0 und dem Minimalwert COR 0,0 liegen bei Schlagweiten von 250 m nur wenige Meter Unterschied, viel Tamtam um nichts.

Probleme gibt es seitens der Herstellung, da man zwar den Springeffekt der verwendeten Schlagfläche messen kann, die Materialien selbst und die Art der Herstellung jedoch eine grosse Schwankung in sich birgt. Driver der selben Art und Produktionscharge können also erheblich unterschiedliche Werte aufweisen: deutlich unter dem Limit, aber auch mal darüber. „Namhafte“ Fälle sind hier schon bekannt geworden und bereiten den Herstellern grosse Sorgen. Das Damoklesschwert schwebt über jeden einzelnen Schläger und in ihrer Unsicherheit wollen USGA und R&A zukünftig mit Stichproben für noch mehr Problem in Sachen Zulassung sorgen.

Auch wenn der selbstabschlagende Driver sicher nicht das Ziel sein darf, wird durch scheinbar wahllos limitierte Parameter die Innovationskraft der Konstrukteure gebremst. Viele - auch ästhetische - Konstruktionen bleiben auf der Strecke, wo sie doch so manches Golfbag interessanter machen könnten. Der wichtigste Bestandteil eines guten Abschlags, der korrekte Schwung des Spielers, wird so oder so immer die Basis für jeden Meter Weitengewinn bleiben.

Die wahren Gründe für mehr Schlagweite

Die Fachleute sind sich eigentlich einig, dass das ganze Regelwerk mehr reglementiert als hilft. Aber es gibt sie doch, die konstruktiven Wichtigkeiten eines Golfschlägers, die konstant und dauerhaft für Weite sorgen:

1. Das Material
Titan für Hochleistungsdriver ist eine Selbstverständlichkeit, doch Titan ist nicht gleich Titan. Es gibt zig Legierungen und Hersteller hat seine eigenenEntscheidungskriterien: preisorientiert, trendorientiert, qualitätsorientiert oder eine Mischung daraus. Nicht immer ist die härteste die weiteste und die weichste die fehlerverzeihenste Legierung, die richtige Mischung ist einfach der Schlüssel zum Erfolg.
Doch selbst bei gleicher Legierung gibt es Unterschiede - und die nicht zu knapp: bei der qualitätsorientierten Fertigung wird ausschliesslich neue Titanlegierung erster Wahl verwendet. Die preisgünstigere Methode ist es, entsprechenden Titanabfälle nochmals einzuschmelzen und für die Fertigung zu verwenden. Mit ein Grund, weshalb am Markt teilweise extreme Preisunterschiede erkennbar sind. Die Leistungsunterschiede sind jedoch erheblich, weshalb hier ein Recycling nicht in Frage kommen sollte.

2. Das Volumen

Erlaubt sind 460 ccm mit einer Toleranz von 10 ccm … alles was darüber ist, ist für Turniere nicht zugelassen. Viele Spieler setzen nun das Volumen mit der möglichen Schlagweite gleich, dem muss jedoch klar widersprochen werden. Die weitesten Driver sind immer noch die ganz kleinen Köpfe, da mehr Masse direkt hinterm Ball ist und somit mehr Energie übertragen werden kann. Diese kleinen Sweetspots erfordern jedoch eine so hohe Trefferqualität, die selbst Spitzenspieler dauerhaft überfordert. Erhöht man nun das Volumen, dann vergrössert sich auch die Ausdehnung der Schlagfläche. Der oft zitierte Trampolineffekt hat damit wenig zu tun: man kann einen 200 ccm Driver mit mehr Trampolineffekt bauen als einen 460 ccm Koopf und umgekehrt.Sinn macht also nur die Vergrösserung des Sweetspots, möglichst horizontal als auch vertikal. Mit der Grösse steigt jedoch auch der Luftwiderstand und das Trägheitsverhalten des Schlägerkopfes. In zahlreichen Versuchen hat sich deshalb eine Volumen von 415 bis 430 ccm als optimal in Bezug auf Fehlertoleranz, Reaktionsvermögen und Handling herausgestellt. Eine testweise Erhöhung des Volumens reduzierte die erreichbaren Längen in der Regel. “Bigger“ ist nicht immer „better“.3. Der SchaftOft als „Motor“ des Golfschlägers bezeichnet, bekommt er beim Driver eine noch wichtigere Rolle. Der beste Schaft wird - falsch montiert - zum Trauerspiel und macht einen guten Schlägerkopf zum unkontrollierbaren etwas. Start nach links, beim nächsten mal Slice nach rechts - ohne erkennbaren Zusammenhang plus Ballflughöhen ohne klares Muster. Dagegen kann ein relativ billiger Schaft - korrekt vermessen und richtig eingebaut - zum Supersportler mutieren. Richtig eingebaut heisst, das IMMER ungleiche Biegeverhalten eines JEDEN Schaftes vor der Montage zu ermitteln und bei der Montage zu berücksichtigen.Bei der Schaftlänge wird zu oft pauschaliert. Wenn Tiger Woods nicht 47“ spielt, dann muss dies für den Amateur nicht zwingend gelten. Viele Spieler profitieren sogar von einer grossen Schaftlänge, da die Schwungebene automatisch korrekter wird. Fehlt es an Schnellkraft, kann eine kürzere Schaftlänge - unabhängig von der Körpergrösse - ganz neue Weiten bescheren. An einem test und einer kompetenten Beratung kommt man hier nicht vorbei. Driver von der Stange oder aus dem Wühlkorb sind zwar billig, aber dann enden meist schon die Vorteile.

4. Der Loft

Während die reinen Schlagweiten (also ohne Roll) loftunabhängig relativ dicht beieinander liegen, ist der Loft für die Ballflughöhe und das Rollverhalten verantwortlich. Wer langsam schwingt, ist mit viel Loft (12 bis 16°) bestens beraten, der sicherheitsorientierte Normalgolfer wird zwischen 10 und 11° sein Glück finden und wenn es zur Sache gehen soll, sind 7 bis 9° die Mittel zum Erfolg. Der Schwung macht so oder so 80% der Weite aus, und wenn Ihnen diese nicht genügt, dann werden Sie an einer kleinen Schwungkorrektur nicht vorbei kommen. Driver mit Anti-Fehler-Technologie (gegen Slice, gegen Hook etc.) sind hier keine Alternative, da sie den falschen Schwung noch fördern und sich die Physik nicht austricksen lässt. Wenn Sie Ihren Out-to-In-Schwung durch den Driver korrigieren lassen, verlieren Sie automatisch 30 bis 80 Meter an Schlagweite, da die Kraftübertragung ungünstig bleibt.

5. Gewichtsanordnung

MOI und schwere Sohlen sind „in“, aber nicht unbedingt erforderlich. MOI (der Trägheitsmoment des Schlägerkopfes gegen ein Verdrehen) mindert die nachteiligen Folgen eines Offcentertreffers, aber reduziert auch die Masse hinterm Ball im Treffmoment. Für permanente „Danebenschläger“ eine Hilfe, für richtige Weiten nicht. Das gleiche gilt für eine extreme Gewichtsanordnung in der Sohle des Drivers: der Ballstart wird erleichtert, das falsche Schlagen aber wieder gefördert. Wenn Sie Probleme haben, den Ball vom Tee in die Luft zu bekommen, sollten Sie an Ihrem Schwung arbeiten, den Loft erhöhen und nicht Ihren Erfolg verhindern.

Fazit

Das neue Regelwerk sorgt für Unsicherheit und wird noch so manchen Streit provozieren. Nachfragen bei kompetenter Stelle wurden bislang mit schlichten Verweisen auf entsprechende Abschnitte im Regelhandbuch erledigt und waren so vage wie unverbindlich gehalten. Im Problemfall wird es auf die richtigen Argumente ankommen oder man hat seinen Driver mit Brief und Siegel als „erlaubt“ bestätigt.

Für weitere Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte direkt an den Autor: Mike Klais, Fax Deutschland 08664-929501 oder Email driver@golfhaus.de oder zur Website Golfhaus

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