Fr 26 Sep 2008
Im Golf-Shop erhält der Golfer den besten Golfschläger. Dabei ist beim Schläger auf einiges zu achten. Neben der Art bzw. des Materials, aus dem der Schläger hergestellt ist, weist dieser auch einen unterschiedlichen Loft auf. Ein Schläger kann ebenfalls über einen Bounce verfügen. Dies ist der in Grad gemessene Winkel zwischen der vorderen Kante des Schlägerkopfes, in Bezug auf die Spielrichtung, und der Stelle, an welcher die Sohle beim Schlagen des Golfballes den Boden streift. In der Regel liegen die Werte der Winkel zwischen 2° beim langen Eisen und 12° beim Sand Wedge. Grundsätzlich kann jeder Schläger einen Bounce aufweisen. Relevant in Bezug auf die Spieltechnik ist dies jedoch nur bei Eisen und Wedges. Dies ist deshalb so, weil in diesem Fall ein Kontakt mit Ball und Boden hergestellt wird und auch werden soll. Genau genommen wird der Ball zunächst vom Schlägerkopf getroffen und somit in die Luft befördert. Im Anschluss daran gelangt der Schläger in den Boden. Bei älteren bzw. historischen Schlägerköpfen entsteht ein Bounce von 0°, da vorderster und unterster Punkt des Schlägerkopfes zusammenfällt. Dies wird als „kein Bounce“ bezeichnet. Falls mit so einem Schläger geschlagen wird und der Ball sauber als erstes getroffen wird, schneidet die führende Kante des Schlägerkopfs wegen ihrer Keilform
in den Boden. Da der Golfball zuerst getroffen wurde entsteht kein Problem, aber ein positiver Nebeneffekt. Durch die scharfe Kante wird eine maximale Rotation des Golfballs erzielt. Diese Rotation wird als Spin bezeichnet. Sie ist besonders erwünscht bei Schlägen aufs Grün. Falls der Schlag hingegen ungenau ausgeführt wird, so schneidet sich die führende Kante in den Boden, bevor der Ball getroffen wird. Dadurch wird ein Großteil der durch den Schlag erzielten Energie verbraucht und der Ball wird ungünstig getroffen. Dieser erreicht dann nur noch einen sehr kleinen Teil der ursprünglich mit dem Schlag möglich gewesenen Flugstrecke. Falls der Schläger einen Bounce aufweist, so bewirkt dieser, dass die unterste Stelle des Schlägerkopfes vor der scharfen Kante auf dem Boden auftrifft und diese dann wegen ihrer besonderen Form in die Richtung des Balles gleitet. Aufgrund dessen entsteht ein nur knapp geringerer Flug des Golfballes, obwohl dieser nicht optimal getroffen wurde.
Der Golfer kann nach Ausführung des Schlags somit zufrieden seinen Elektrocaddy weiterfahren.
Written by Mark Endrejat - Webseite